Auch wenn man keine reiche Schnalle oder ein doller Lord ist wie Charleene und Anthony, kann man feinen königlichen Sex haben wie sie ...
Der Knackpunkt dabei ist, so zu tun, als wäre man fein, aber man macht dabei unfeine Sachen. Beide Partner zieren sich, lassen sich Zeit, zelebrieren den Moment, aber Stück für Stück fallen die Masken. Von Augenblick zu Augenblick benimmt man sich nicht mehr wie ein adliges Königspaar, sondern wie Bauerntrampel ...
Zuerst zieht man sich an - nicht aus! Sie trägt: Abendkleid, Federboa, eine Hochsteckfrisur und hohe Pumps Er trägt: Anzug, Hemd und Krawatte und geputzte Schuhe
Er gönnt sich zuerst eine Zigarre oder einen Whiskey, sie ein Zigarillo oder einen Champagner. Ein Partner sitzt genießend und gelassen auf dem Polstersessel. Der andere Partner beginnt kleine Annäherungsversuche. Wie weit man dabei geht, bleibt jedem Paar selbst überlassen, aber wichtig ist, nicht zu abweisend zu sein und zugleich auch nicht zu weit zu gehen. Beide Partner wechseln sich ab, in dem Versuch, den anderen von seiner feinen Rolle abzubringen, ohne selbst ganz aus der Rolle zu fallen. Jeder versucht den anderen zum Beispiel langsam auszuziehen.
Schnitt!
Irgendwann landet einer der Partner nackt auf dem Tisch. Der andere übergießt den Körper mit der Flüssigkeit aus dem Vorspiel. Als wäre man bei einem großen Festessen, genießt der eine den feinen Geschmack auf der Haut und der andere lässt sich das Naschen gefallen.
Schnitt!
Irgendwann landet man auf dem Chaiselongue. Beide sitzen nicht mit dem Rücken, sondern mit einer Seite zur Lehne. Nun sind beide nackt und jeder schlingt die Beine um den Rumpf des anderen. Hier wird wieder neckische Konversation betrieben, ein kleines bisschen genascht oder miteinander angestoßen. Zwischendurch wird der andere gestreichelt, liebkost und gedrückt. (siehe Foto)
Schnitt!
Am Schluss wird hemmungslos nach Lust und Laune auf der Couch gepoppt: im Stehen, im Sitzen oder in der Hocke.
Für Fortgeschrittene: Fein und Pinkel sind bewusst gewählt, denn man kann sich dabei vor lachen einmachen und das in einem ganz feinen Strahl ...
Sexexpertin Dr. Melanie Keller:
Ich lieb diese Stellung, weil sie viele erotische Gegensätze gekonnt miteinander verbindet: Verstand mit Gefühl, Zartheit mit Versautheit, Zurückhaltung mit Fallenlassen, Nähe mit Distanz, Individualität mit Gemeinsamkeit sowie für Fetischfreunde Sekt mit Natursekt. Perfekt für langen Samstagsabend-Sex!