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praline - 20077
Hamburg
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HÄSSLETTEN-SEX
Dirk und Solveig sehen eigentlich ganz normal aus. Doch manchmal haben sie Lust sich für ihren Sex nicht aufzudonnern, sondern sich extra hässlich zu machen, denn das hat viele Vorteile!
Hässletten-Sex ist für alle, die Schmutziges nicht zulassen können und sich darum nie richtig gehen lassen. Der Clou: Nichts ist hier wirklich schmutzig, sondern alles erscheint nur so ...
Vorbereitung: Er rasiert sich für mehrere Tage nicht mehr, dann kratzen seine Bartstoppeln nicht, sondern kribbeln nur noch ein bisschen. Und die Frau bekommt das Gefühl, einen anderen Typen zu küssen.
Weitere schön hässliche Accessoires: weiße Socken, Slipper-Schuhe, ungebügeltes Hemd und knallbunte Krawatte, aber kein Parfüm.
Sie zieht das hässlichste an, was sie finden kann. Das ist für viele Frauen ein Problem, da sie im Bett immer noch attraktiv aussehen wollen. Doch gerade damit sollen sie dieses Verhalten ablegen. Das Hässletten-Motto lautet nämlich: Jetzt ist eh alles egal!
Keine Schminke oder, wenn dann schief aufgetragen.
So geht es: Man trifft sich nach den separaten Vorbereitungen im Wohnzimmer wieder und nimmt sich viel Zeit, den anderen in seiner neuen Verfassung wahrzunehmen. Vielleicht muss man schmunzeln, vielleicht entdeckt man gerade etwas, was einem an dem neuen Aufzug gefällt.
Aus dem, was sich in diesen Momenten an Gefühlen und Gelüsten entwickeln, entsteht die kommende Sex-Action. Da ist also jeder vollkommen frei, aber wir raten dazu: Die Frau bleibt auf der Couch. Der Mann bleibt vor ihr auf dem Boden. So ist man sich nah, aber wahrt trotzdem einen Abstand.
In dieser Position empfehlen sich Cunnilingus– er leckt sie. Gerade Frauen, die immer auf ihre Wirkung bedacht sind, haben beim Hässletten-Sex die Möglichkeit dem Mann genau den Körperteil vor die Nase zu setzen, der sie sonst verunsichert, weil sie denken, er wäre unrein oder würde schlecht riechen ...
Zudem eignet sich Hand-und-Fuß-Sex: Sie bearbeitet von oben seinen Körper mit ihren Füßen und seinen Schwanz mit ihren Händen, am besten während er sie leckt.
Kleiner Tipp: Hat man genug vom hässlich sein, dann lässt sich die Frau von Mann ausziehen. Er entkleidet sich selbst. Nackt - und plötzlich wieder fast die alte Person - kann man zu einer gemütlichen Normal-Sex-Nummer auf der Couch übergehen ...
Sexexpertin Dr. Melanie Keller:
Ich rate Paaren, sich vorher einzeln vorzustellen, wie der Sex mit einer Person wäre, die man weniger attraktiv findet als sich selbst. Würde man sich nicht mehr so bemühen? Wäre man egoistischer? Wäre man dominanter? Oder würde man trotz Notgeilheit gar darauf verzichten? Hässletten-Sex macht fremdgehen möglich – ohne fremde Hilfe ...